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Durch den Alterungsprozess allein lässt das Gedächtnis nicht nach Altwerden bringt nicht automatisch eine
nachlassende Gedächtnisleistung mit sich. Wenn sich ein älterer
Mensch manche Dinge nicht mehr so gut merken kann, ist ein in seiner Funktion
beeinträchtigter Frontallappen schuld. Er ist zuständig für
das so genannte Quellengedächtnis, das
Mit jeweils etwa 30 älteren Versuchspersonen (ab 65 Jahre) und etwa 30 jüngeren Versuchspersonen (Studenten) haben Elizabeth L. Gliskyund ihre Kollegen vier neuropsychologische Experimente durchgeführt. Dabei testeten sie die Leistungsfähigkeit des Frontallappens sowie den Zusammenhang zwischen Frontallappen und dem Quellengedächtnis. Dieses ist zuständig für Erinnerungen im größeren Kontext. Wenn man sich etwa an eine bestimmte Tatsache erinnert, dann sorgt das Quellengedächtnis dafür, dass man noch weiß, woher und wann man von dem Sachverhalt erfahren hat. Die Experimente zeigten, dass diejenigen, die die besten Ergebnisse im Frontallappen aufwiesen, gleichzeitig auch die waren, deren Quellengedächtnis nicht beeinträchtigt war. Umgekehrt hatten diejenigen mit unterdurchschnittlichen Frontallappen-Testergebnissen Schwierigkeiten mit dem Quellengedächtnis. "Je besser also jemandes Frontallappen-Funktion ist, desto besser ist auch sein Quellengedächtnis", fasst Glisky zusammen. Unbekannt ist jedoch noch, wie hoch der Prozentsatz an älteren Menschen ist, die einen Verfall der Funktion des Frontallappens erleben und wann dieser Verfallsprozess einsetzt. Als die Forscher die Versuchspersonen aufforderten,
bestimmte Fakten, die sie sich gemerkt hatten, in einem größeren
Kontext
Quelle: bild der wissenschaft
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