Forschung
aktuell
| Ärzte Zeitung, 14.05.2003
Depressionen im Osten seltener als im Westen HAMBURG (eb). Um die seelische
Gesundheit der Bundesbürger ist es im Osten besser bestellt als im
Westen. Das geht aus einer Untersuchung auf der Basis des Bundesgesundheitssurveys
(BGS 1998/99) hervor. Große Unterschiede ergaben sich etwa bei affektiven
Störungen mit einer 12-Monate-Prävalenz von 12,6 Prozent der
im Westen Befragten im Vergleich zu 9,3 Prozent im Osten. Auch bei unipolaren
Depressionen (11,5 versus 8,3 Prozent) und Alkoholabhängigkeit (3,7
versus 2 Prozent) schnitten Westdeutsche schlechter ab.
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