Forschung
aktuell
| Ärzte Zeitung, 11.10.2001
Wie Sport die Depression stoppt NOTTINGHAM (ple). Britische Forscher haben bei gesunden Männern einen Hinweis darauf gefunden, dass der antidepressive Effekt von Sport tatsächlich wie vermutet durch Phenylethylamin vermittelt wird. Denn in ihrer Studie haben die Wissenschaftler um Dr. Ellen Billett von der Nottingham Trent University in England festgestellt, dass sich durch 30 Minuten Bewegung auf dem Laufband der mittlere 24-Stunden-Wert von Phenylessigsäure im Urin um 77 Prozent erhöht (Br J Sports Med 35, 2001, 342). Phenylessigsäure entsteht beim Abbau
von Phenylethylamin. Die 20 gesunden Männer mußten laufen, bis
sie 70 Prozent ihrer maximalen Herzschlagfrequenz-Reserve erreichten. 60
Prozent der depressiven Patienten haben verringerte Phenylessigsäure-Spiegel.
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