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Januar 2004

Vitamin B12 hilft bei Depressionen

Eine Depression kann besser mit Medikamenten bekämpft werden, wenn die Patienten ausreichend mit Vitamin B12 versorgt sind. Dies ergaben Untersuchungen finnischer Wissenschaftler.

Prof. Jukka Hintikka von der Kuopio Universität in Finnland untersuchte mit seinen Kollegen insgesamt 115 Patienten mit Depression. Sie erhielten sechs Monate lang Antidepressiva. Vor und nach der Behandlung wurde ihr Blut auf den Gehalt von Vitamin B12 untersucht.

Patienten, die gut auf die Therapie ansprachen, hatten sowohl zu Beginn als auch am Ende der Behandlung wesentlich höhere Vitamin-B12-Spiegel im Blut als Patienten, bei denen die Behandlung nicht gut anschlug. Andere Faktoren wie Rauch- oder Trinkgewohnheiten, Art der Behandlung oder andere Fälle von Depression im familiärem Umfeld hatten dagegen keinen Einfluss.

Viele Menschen sprechen nicht auf die medikamentöse Behandlung ihrer Depression an. Daher sind die Ergebnisse dieser Studie von großem Interesse für die Wissenschaftler. Bislang wissen die Forscher aber noch nicht genau, wie Vitamin B12 in diesem Zusammenhang wirkt. Weitere Untersuchungen müssen dies zunächst klären. Es ist daher noch zu früh zu sagen, dass Patienten mit Depression generell viel Vitamin B12 zu sich nehmen sollten. Es scheint möglich, dass die Zufuhr von Vitamin B helfen kann, depressive Verstimmungen zu vermeiden.

Bereits frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass bei älteren Patienten, die unter Depressionen litten, die Behandlung besser anschlug, wenn sie zusätzlich die Vitamine B1, B2 und B6 zu sich nahmen.
 
 

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